Pressemitteilung

7. August 2019

Waldbaden ist ohne Wald nicht möglich

Wie die Gesellschaft den Wald auch retten kann

Waldbaden ist der neue Therapie-Trend. Therapeuten laufen scharenweise mit Klienten in den Wald, um dort Ruhe und Erholung zu finden. Nur was macht der Trend, wenn es den erholungsspendenden Wald nicht mehr gibt? Wo sollen Therapeuten und Klienten waldbaden, wenn es den Wald, wie wir ihn kennen, nicht mehr gibt? Eine Idee für eine win-win-Situtation.

Das Waldbaden haben wir uns von den Japanern abgeschaut. Dort hat bereits vor über 30 Jahren die Forstbehörde erkannt, dass Ausflüge in den Wald ein wichtiger Bestandteil eines guten Lebensstils ist. „Shirin yoku“ zählt in Japan mittlerweile zu einer anerkannten Methode um Stress abzubauen und wird sogar vom Gesundheitswesen gefördert. Wissenschaftler untersuchten warum das so ist. Ein Aufenthalt im Wald wirkt wie eine Art Aromatherapie wohltuend auf den Menschen. Durch das Einatmen der ätherischen Öle werden Stresshormone abgebaut und unser Immunsystem gestärkt. Seit ein paar Jahren forschen die japanischen Universitäten intensiv im Bereich der Waldmedizin. Dazu hat man auch einzelne Waldgebiete zu Wald-Therapiezentren definiert.

Pressekontakt

Eva Veit
Leiterin proHolz Bayern

proHolz Bayern
Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
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