Alles beginnt mit der Holzernte
Erst mit der Holzernte wird die nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Gang gesetzt. Forstwirtschaft ist mit Fug und Recht die Wiege der green economy. Die nachhaltige Waldbewirtschaftung ermöglicht erst die nachhaltige Kreislaufwirtschaft und fördert damit die branchenübergreifende green economy. Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft schafft das Fundament für neue Produktions- und Nutzungsverfahren in vielen Wirtschaftsbereichen. Verbraucher profitieren im täglichen Leben davon.

Holz ist der Kreislauf-Werkstoff
Gelebte Nachhaltigkeit ist unsere große Chance, zwei der wichtigsten Herausforderungen unserer gemeinsamen Zukunft anzupacken: die Energiewende und den Klimaschutz. Der wertvolle Grund- und Lebensstoff Holz ist der intelligente Werkstoff des 21ten Jahrhunderts. Holz steht für gelebte Kreislaufwirtschaft. Die Verwendung von Holz und die flächendeckende Waldpflege sind aktiver Klimaschutz.

Forst sichert qualitätvolle Arbeit
Die Forst- und Holzwirtschaft ist wirtschafts- und gesellschaftspolitisch eine der wichtigsten Branchen im Freistaat Bayern. 700.000 private und kommunale Waldbesitzer und der Freistaat Bayern bewirtschaften auf einem Drittel der Landesfläche die bayerischen Wälder. Die Forst- und Holzwirtschaft sichert 196.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze überwiegend im ländlichen Raum. Allein in Bayern generiert die Forst- und Holzwirtschaft jährlich einen Umsatz von 37 Mrd. Euro Umsatz.

Forst schafft erstklassige Infrastruktur
Die Infrastruktur der Forst- und Holzwirtschaft ist modern und intakt. Die Betriebe sind leistungsfähig und der Ausbildungsstand der Beschäftigten ist ausgezeichnet. Die Forst- und Holzwirtschaft bietet sowohl attraktive und qualifizierte Arbeitsplätze als auch ausgezeichnete Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Im Zusammenspiel mit anerkannten Lehr-, Forschungs- und Prüfeinrichtungen ergeben sich hervorragende Aussichten für ein weiteres gesundes Wachstum.

Holz wächst beständig nach
Jahr für Jahr wachsen in bayerischen Wäldern ca. 30 Mio. Festmeter Holz nach – das ist ein Festmeter Holz (= 1 Kubikmeter) pro Sekunde. Der Zuwachs an Holz übersteigt seit Jahren die Holzentnahme. Damit ist Bayern im internationalen Vergleich führend. Unser Wald ist Kulturwald. Er zeichnet sich aus durch hohe Vorräte, stabile Zuwächse, eine naturnahe Bewirtschaftung und eine ausgewogene und zunehmende Biodiversität. Etwa 80% der Waldfläche sind PEFC-zertifiziert. PEFC garantiert Holz- und Papierprodukte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Forst- und Holzwirtschaft handelt verantwortlich
Diese gedeihliche Entwicklung verdanken wir einer über Generationen hinweg nachhaltigen Bewirtschaftung unseres Waldes. Mit ihrem achtsamen Handeln geben die über 700.000 Privat-, Kommunal- und Staatswaldbesitzer und die 147 Forstzusammenschlüsse der vielfältigen Landschaft in Bayern ein Gesicht.

Es soll immer nur so viel Holz geschlagen werden, wie durch planmäßige Aufforstung nachwachsen kann.“ Das schrieb im Jahr 1713 Hannß Carl von Carlowitz. Er schuf mit der Sylvicultura oeconomica das erste geschlossene Werk über die Forstwirtschaft. Von Carlowitz ist wesentlicher Schöpfer des forstlichen Begriffs der Nachhaltigkeit.

Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit gilt unverändert seit dem Jahr 1713. Und das aus gutem Grund: weil es hervorragend funktioniert!